GEVA Herbsttagungen 2019 – neues Veranstaltungskonzept kommt gut an!

21.10.2019


 

In diesem Herbst organisierte die GEVA für ihre Gesellschafter erstmals keine traditionellen Regio-Tagungen, sondern zwei Herbsttagungen, zu denen sich die Unternehmen unabhängig von ihrer regionalen Zugehörigkeit anmelden konnten. Das Konzept der Fokussierung auf zwei Veranstaltungen auf der einen sowie der Förderung des überregionalen Austauschs auf der anderen Seite kam bei allen Teilnehmern sehr gut an, so dass die GEVA auch für das kommende Jahr analog verfahren wird.

Auf Einladung der Brauerei Maisel tagten die Teilnehmer der ersten Herbsttagung vom 18.-19. September in Bayreuth. Dort startete das traditionelle Get-together mit einem Welcome Drink und einer kleinen Stärkung im Hotel-Foyer bevor es auf den Weg zum historischen Stammhaus der Brauerei Gebr. Maisel ging, das im Jahre 1988 als „umfangreichstes Biermuseum der Welt“ ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen wurde. Auf über 4.500 Quadratmetern bietet die Maisel's Bier-Erlebnis-Welt mit Liebe zum Detail spannende Einblicke in die handwerklich-fränkische Braukunst und die Besonderheiten der Bier- und Genussregion Oberfranken – ein wahres „Eldorado“ für alle Bierfans, darin waren sich die Teilnehmer einig. Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt, denn im Anschluss an die Führung traf man sich im „Liebesbier“, wo in toller Atmosphäre ein kulinarischer Gaumenschmaus in fester und flüssiger Form auf die GEVA Gesellschafter wartete.  Bis in die späten Abendstunden wurde geplaudert, gelacht, diskutiert und „genetzwerkt“ – ein toller Abend im Zeichen der Maiselschen Gastfreundschaft!

Die zweite Herbsttagung fand auf Einladung der Fruchtsaftmanufaktur Rauch vom 24.-26. September in ganz besonderer Atmosphäre im Genießerhotel Montafoner Hof, im wunderschönen Tschagguns (Vorarlberg) statt. Dabei begann die erste von zwei Abendveranstaltungen gleich mit einer großen Überraschung: Firmeninhaber Franz Rauch Senior begrüßte die Gäste persönlich und gewährte in der Folge spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte der Fruchtsaftmanufaktur. Mit seiner Authentizität und Offenheit fesselte Franz Rauch die Teilnehmer und ließ die Familien-Marke somit noch einmal in ganz neuem Licht erscheinen.

Die Tagungen an sich konnten mit einem abwechslungsreichen wie interessanten Rahmenprogramm überzeugen. Der Vormittag stand bei beiden Veranstaltungen zunächst unter dem Motto „Optimierungsansätze im GFGH“. So zeigte Walter Baldus, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, interessante Möglichkeiten durch den Einsatz von digitalen Vertriebs- und Vertragsmanagementlösungen für den Absatzkanal Gastronomie auf. Digital ging es auch bei Rico Claaßen und seinen Kollegen Dimitrios Sarantidis und Andreas Bachleithner von der Daimler AG weiter, die nicht etwa Kraftfahrzeuge präsentierten, sondern die brandneue Logistikapplikation „habbl“. Habbl gehört nach Ansicht der Experten zu den innovativsten Applikationen in der Branche. Die Software ermöglicht es – unabhängig von der Marke des Fahrzeugs – Lkw der eigenen Flotte aber auch Lkw von Sub-Unternehmern einfach in den Dispositionsprozess zu integrieren und Auftragsdaten bereit zu stellen. Habbl erleichtert die Kommunikation mit den Fahrern und allen Beteiligten eines Transportvorgangs: Fahrer, Disponent und Endkunde erhalten genau die Informationen, die sie benötigen, und noch dazu in der Landessprache, derer sie kundig sind.

In Bayreuth referierte vor dem Mittagessen dann noch Barbara Metz, stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), unter dem Titel „Der beste Weg ist Mehrweg“ über die Arbeit der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation zur Stärkung des umweltfreundlichen Mehrwegsystems durch Kampagnen wie „Mehrweg ist Klimaschutz“. Sie stellte sich zudem auch in sympathisch-offener Weise den teils kritischen Nachfragen der Teilnehmer zu der Arbeit der DUH im Bereich „Diesel-Fahrverbote“.

Der inhaltliche Schwerpunkt am Nachmittag lag dann wiederum bei beiden Tagungen auf den Entwicklungen bei der GEVA seit der Entscheidung für den Mehrheitseinstieg der Food & Beverage Services GmbH (FBS) am 17. Juni in Fulda. Andreas Vogel gab hierzu zunächst noch einmal einen kompakten Überblick über die aktuelle Sachlage und die nächsten anstehenden Schritte, um dann das Wort an Uwe Albershardt und Jens Armbrust, der in Tschagguns nicht dabei sein konnte, zu übergeben. Die Team Beverage Kollegen nutzten die Gelegenheit, um den Gesellschaftern der GEVA das Portfolio der Team Beverage AG vorzustellen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Gastronomie-Plattform „gastivo“ lag.

Nach diesem abwechslungsreichen Tag war für die Teilnehmer in Tschagguns dann aber längst noch nicht Schluss. Für sie hieß es: „Der Berg ruft“ und so ging es am frühen Abend mit der letzten Gondel hoch auf die Golmer Bergstation und zu Fuß weiter zum „Golmerhaus“, einer urigen Berghütte mit traumhaften Blick über den Montafon, welche vom Rauch-Team liebevoll Marken-typisch ausgestattet war. Es folgte eine ausgelassene Hüttenjause mit Speis, Trank und einer mitreißenden Band, die die Hütte wortwörtlich beben ließ. Trotz der etwas kürzeren Nacht ließ es sich das Gros der Teilnehmer dann am Folgetag nicht nehmen, auch noch der Einladung zur Besichtigung des Rauch Werks nach Nüziders zu folgen, die sich nicht nur für Technik-Interessierte in jedem Fall lohnte!

Dank engagierter, gut gelaunter Teilnehmer und zweier wirklich herausragender Gastgeber, die bei der Planung der Veranstaltungen weder Kosten noch Mühen gescheut hatten, waren es rundum gelungene erste GEVA Herbsttagungen. GEVA Marketingleiterin und Organisatorin Rupa Chatterjee freute sich im Übrigen vor allem darüber, dass insbesondere in Bayreuth auch der „Nachwuchs“ gut vertreten war und würde es begrüßen, wenn sich im kommenden Jahr noch mehr angehende Branchenprofis für die Veranstaltungen anmelden.

 

Von: Rupa Chatterjee